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Vitrifikation: Schwerpunkt der Methode und ihre Vorteile

Vitrifikation: Schwerpunkt der Methode und ihre Vorteile

Nicht selten stoßen zukünftige Mütter bei der Durchführung der extrakorporalen Befruchtung auf solchen Begriff wie „Vitrifikation“, aber in meisten Fällen ahnen sie nicht einmal, was es bedeutet. Doch nämlich dank der Verwendung der Vitrifikation gelingt es die Chancen des Schwangerschaftseintritts wesentlich zu erhöhen, das Therapie-Schema zu vereinfachen und einem glücklichen Ehepaar ein erwünschtes gesundes Baby zu schenken.  

Das Problem der Erhaltung der lebendigen und funktionellen Zellen außerhalb des Körpers ist in moderner Medizin äußerst wichtig und betrifft viele ihrer Gebiete, aber besonders aufregend stellt sich diese Frage bei der Durchführung der extrakorporalen Befruchtung, wo die Kryokonservierung nicht nur einzelner Zellen – Gameten, sondern auch einen ganzen Organismus – des Embryos in der Preimplantationsentwicklungsstufe  erforderlich ist. Zu welchem Zweck? Als Erstes ermöglicht diese Prozedur den Patientinnen mit einem geringen Follikelpool die Embryonen anzusammeln, sowie die Eizellen in den Fällen zu erhalten, wenn die Frau aus persönlichen Gründen in nächsten Jahren keine Schwangerschaft plant. Zweitens, die Verwendung des Kryozyklus reduziert wesentlich das Risiko der Entwicklung schwerer Komplikation bei der extrakorporalen Befruchtung – des ovariellen Hyperstimulationssyndroms, sowie Eintritts der Mehrlingsschwangerschaft. Und drittens, die Notwendigkeit der Einfrierung der Eizellen und Embryonen besteht dann, wenn die erste Einpflanzung nicht erfolgreich war. Um eine wiederholte Auswahl zu vermeiden, wird ein vitrifiziertes Biomaterial verwendet.

Die viel versprechenste  und am intensivsten entwickelnde  Richtung in der Kryoembryologie ist im Moment nämlich die Vitrifikation, die allmählich traditionell verwendete Langsamgefrierung herausdrängt. Der Kernpunkt der Vitrifikation besteht in der Verwendung hoher Konzentrationen des Kryoprotektors, wodurch man die Bildung der Eiskristalle – den Hauptgrund der intrazellulären Beschädigungen vermeiden kann, von denen die  vorherige Einfrierungsmethode begleitet wurde. Der Hauptvorteil der neuen Methodik ist die Tatsache, dass die Vitrifikation im Vergleich zur Kryokonservierung eine längere Zeit der Erhaltung  der Keimzellen ohne Beeinträchtigung ihrer Lebensfähigkeit ermöglicht. Außerdem reduziert dieses Verfahren gegen null die Wahrscheinlichkeit der Beschädigung der Eizellen im Prozess der Einfrierung. Dabei wird die Wirksamkeit der Programme zur künstlichen Befruchtung nicht reduziert: Nach dem Erwärmen bleiben mehr als 95% der Embryonen und Eizellen lebensfähig und eignen sich zur Verwendung im Programm der extrakorporalen Befruchtung.

Die Verwendung der gefrorenen Embryonen in wiederholten Behandlungszyklen wird als Kryozyklus bezeichnet. In einem solchem Behandlungszyklus wird die Stimulation der Supereisprunginduktion nicht durchgeführt, und eingetretene Schwangerschaft bei einer geringeren hormonellen Belastung des Körpers der zukünftigen Mutter verläuft. Dies erhöht erheblich die Wirksamkeit des Schwangerschaftseintritts.

Die Durchführung des Kryozyklus wird in folgenden Fällen  empfohlen:

  • Nach einem erfolglosen Versuch der extrakorporalen Befruchtung;
  • Wenn das Ehepaar, indem es die erste extrakorporale Befruchtung plant, schon die Pläne für das zweite und dritte Kind hat;
  • bei Vorliegen einer onkologischen Erkrankung, derer Behandlung die weitere Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen kann;
  • Vorhandensein von Diabetes mellitus oder Azoospermie bei den Männern.

Die Verwendung des Kryozyklus hat eine Reihe der Vorteile für den Patienten, und zwar:

  • Die Möglichkeit der Verschiebung des erhaltenen Embryos in die Gebärmutterhöhle um die Zeit, die für Widerherstellung des Organismus der Frau nach hormoneller Überstimulation erforderlich ist. Indem die Ärzte den Embryotransfer um einen Monat und mehr verschieben, bekommen sie die Möglichkeit den hormonellen Hintergrund der Frau zu stabilisieren und die Erfolgswahrscheinlichkeit des Programms der extrakorporalen Befruchtung wesentlich zu erhöhen. 
  • Die Möglichkeit eine der gefährlichsten Komplikationen der  Schwangerschaft im Programm der extrakorporalen Befruchtung zu vermeiden – Mehrlingsschwangerschaft. Die Entwicklung der Mehrlingsschwangerschaft trägt große Risiken für eine erfolgreiche Entwicklung der Schwangerschaft und Geburt gesunder Kinder.
  • Die Möglichkeit der Durchführung genetischer Diagnostik des Embryos mittels der NGS – Methode – diese Methode gibt eine Möglichkeit, die Embryonen zu identifizieren, die eine chromosomale Pathologie tragen und auf solche Weise das naturbedingte Versagen der Gebärmutter bei der Implantation eines ungesundes Embryos zu vermeiden.
  • Die Reduzierung der finanziellen Kosten der Patienten in den Fällen, wenn der erste Versuch der extrakorporalen Befruchtung erfolglos war  - der Kryozyklus erlaubt eine wiederholte Ovulationsförderung und Verwendung dafür teuerer Medikamente zu vermeiden.  

Es wird darauf hingewiesen, dass die extrakorporale Befruchtung im Kryozyklus in ISIDA ein außerordentlich hohes Niveau erreicht hat  - für zwei Jahre wurde die Wirksamkeit zweifach erhöht, bis zu 60% erfolgreiche Implantationen, dank der Anwendung moderner Methode der Vitrifikation des Embryos. Die Komplexprogramme der extrakorporalen Befruchtung in der ISIDA Klinik umfassen die Vitrifikation des Embryos auch im Fall, wenn es kein Bedarf an Embryotransfer auf die spätere Zeitperiode besteht. Einer der erhaltenen Embryonen wird transferiert, und andere werden für eventuelle Schwangerschaft in der Zukunft vitrifiziert.