/ / Bogdana Jarowaja: «Mit 21 Jahren habe ich das Geburthaus mit leeren Händen und zerstörtem Herz verlassen»
 
       
 

Bogdana Jarowaja: «Mit 21 Jahren habe ich das Geburthaus mit leeren Händen und zerstörtem Herz verlassen»

Bogdana Jarowaja: «Mit 21 Jahren habe ich das Geburthaus mit leeren Händen und zerstörtem Herz verlassen»

«Ich lebte, aber innen bin ich gestorben. Ich war 21 Jahre alt und ich wusste, was der Tod ist  und ich wusste, was bedeutet ein eigenes Kind zu überleben» – erinnert sich an die schrecklichste Periode ihres Lebens Bogdana Jarowaja. Jetzt ist sie eine glückliche Mutter von  drei Söhnen, aber der Preis, den sie für dieses Glück bezahlt hat, kann nicht jede Frau aushalten. Ihre schwere Geschichte hat Bogdana in unserem Blog mitgeteilt:  

«Meine Geschichte begann vor langer Zeit, vor 20 Jahren. Seit jugendlichem Alter wünschte ich mir Kinder zu haben. Mit 21 Jahren heiratete ich und wir mit meinem Mann sofort entschieden, ein Kind zu haben.  Alles hat vom ersten Monat der Planung geklappt.

Die Schwangerschaft verdüsterte sich mit der schwersten Toxikose, aber ich hatte keine Gedanken, dass die Schwangerschaft mit der nicht Geburt des Kindes beenden kann, sondern mit etwas anderem. Von 6. bis 16. Woche der Schwangerschaft lag ich im Krankenhaus und ernäherte mich überwiegend nur intravenös. Ungefähr ab 16. Woche ist mir besser geworden und ich wurde aus dem Krankenhaus entlassen, ich begann auch selbst zu essen. Man sollte glauben, das schlimmste ist vorbei. «Solche Toxikosen  gibt’s nur bei den 2% der Schwangeren», «Weiter muss alles gut sein, du hast schon viel überstanden …», – sagten mir die Ärzte. Und wirklich, es ist besser geworden – ich bin glücklich praktisch bis zur 30. Woche gekommen.   

In einer der Nächte habe ich geträumt, dass ich in meinen Händen ein Kind halte, und es ist voll in Blut. In einigen Tagen nach diesem Traum habe ich am Morgen bemerkt, dass sich mein Kind nicht bewegt, es hat sich auch am Tag nicht bewegt. Man hat mich am selben Abend ins Krankenhaus gefahren, aber schon mit dem Fieber unter vierzig Grad. Mein Junge, mein Sohn ist intrauterin gestorben. Ich bekam Blutvergiftung. Ich möchte nicht alle Schrecken beschreiben, die ich zusammen mit künstlicher Entbindung, Wiederbelebung, Bluttransfusion  überlebt habe. Ich habe fast zwei Wochen auf der Intensivstation verbracht. Ich hatte keine Angst vor Tod. Es schien so, als ob ich zusammen mit meinem Kind gestorben bin.    

Die nächsten zwei Jahre habe ich in der Hölle gelebt. Ich habe mich mit meinem ersten Ehemann geschieden, weil ich verstanden habe: mit ihm kann ich nie vergessen, was mit  mir passiert ist.  Aber die Zeit ist vergangen und ich habe wieder geheiratet, und biologische Uhr begann in meinem Kopf sehr stark ticken. Der Wunsch das Kind zu haben hat die Angst besiegt, es zu verlieren. Ich bin mit Andrej schwanger geworden.   

Und wieder dasselbe Lied mit der Toxikose, 20 Wochen mit den Infusionstropfen, ständige Gefahr – zuerst der Schwangerschaftsunterbrechung und danach der frühzeitigen Entbindung. Nach der schwersten Schwangerschaft war die Entbindung für mich wie Spaziergang im Herbstwald. Ich war 32 Jahre alt und ich habe mir fest gesagt: keine Schwangerschaften mehr.

Aber die Zeit ging weiter, 33, 34, 35, 36....Und als ich 36 geworden bin und Andrej begann erwachsen zu werden, hatte ich einen starken Wunsch noch ein Kind zu haben. Da ich keine Probleme mit der Konzeption hatte, begannen wir mit meinem Ehemann die Schwangerschaft zu planen. Aber es verlief Monat für Monat und es gab kein Ergebnis. Es ist noch ein Jahr vergangen und ich habe mich schließlich entschieden, zum Arzt für Reproduktion zu gehen.   

Die ISIDA Klinik war mir sehr gut bekannt, ich war dort mit Andrej angemeldet. Meine Bekannten sind auch dort mit Hilfe der reproduktiven Technologien erfolgreich schwanger geworden und haben Kinder zur Welt gebracht.   Deshalb hatte ich keine Zweifel wohin ich gehe.  Aber zu welchem Arzt? Ich habe alle Foren studiert und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass am meisten qualifiziert der Arzt für Reproduktion Chazhylenko Ksenia Georgijevna ist, die  die schwierigsten Situationen behandelt.

Bei meinem ersten Besuch habe ich Ksenia Georgijevna eine Mappe der Analyse mitgebracht, sie antwortete, sie sieht keine Probleme bei mir. Aber meine Anamnese verunsicherte sie und sie vermutete, dass meine Probleme mit den Fehlgeburten mit dem Blut verbunden sind. Und wir begannen aufzuklären. Ich möchte die Diagnosen nicht beschreiben, es gibt keinen Sinn, aber Ksenia Georgijevna hat doch rausgekriegt, dass alle Probleme mit der Blutgerinnungsfähigkeit verbunden sind.

Ich erinnere mich, wie ich Ksenia Georgijevna gebettet habe, zwei Embryonen zu implantieren, und wie sie sich ausdrücklich weigerte. Sie hat meinen Ehemann angerufen, über hohe Risiken in Zusammenhang mit dem Alter, sowie verbundenen Blutproblemen erzählt, sie hat einen Arzt für Embryologie angerufen, und als Ergebnis gestattete sie nicht zwei Embryonen zu implantieren. So begannen unsere Versuche. Implantation – Schwangerschaft – Fehlgeburt. Implantation – Schwangerschaft – Fehlgeburt. Implantation – Schwangerschaft – Fehlgeburt.

Wie viele Tränen habe ich verströmt… Ich will nicht und kann nicht alles erzählen, wie ich mit jeder Fehlgeburt immer wieder den Tod meines ersten Sohnes überlebte.  Wie ich mit jeder Fehlgeburt starb. Und nur Begreifen, dass ich einen älteren Sohn habe, der mich braucht, zwang mich keine Schwäche zu zeigen. Ksenia Georgijevna redete mich aus, weiter zu experimentieren und riet mir ein Kind zu adoptieren. Ich würde das mit Freude machen, aber in unserem Land ist es fast unmöglich.

Also, ich bin 40 Jahre alt und ich treffe Entscheidung, ich nehme alles als gottgewollt, und das ist mein letzter Versuch schwanger zu werden. Ich überredete Ksenia Georgijevna, dass das ein letztes Mal ist. Am Tag der Implantation kam Ksenia Georgijevna in mein Bettzimmer und stellte mir ganz komische Frage: «Haben Sie nichts dagegen, wenn wir beide Embryonen implantieren? Aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie beide zur Schwangerschaft führen werden, ist nur 5 %». Ich war überrascht, denn die vorherige ein Paar Jahre habe ich sie gebettet, beide Embryonen zu implantieren, aber sie verweigerte ihre Einwilligung.

Am 5. Tag nach der Implantation mache ich einen Test und sehe zwei Streifen. Schon damals wurde klar, dass beide Embryonen implantiert wurden. Ksenia Georgijevna schimpfte mit sich selbst, warum sie das angeboten hat. So begann ganz andere Schwangerschaft. Die Ärzte haben alles Mögliches dafür gemacht, um bis 37. Woche hinzukommen, dafür bin ich sehr dankbar. Am Tag der Entbindung kam zu mir in die Intensivstation Ksenia Georgijevna und indem sie mich unter Tränen vor Glück sah, sagte sie: «Ich habe schon die Kinder gesehen, und hören Sie auf zu weinen! Sonst beginne ich auch zu weinen».

Jetzt, indem ich auf meine zwei kleinen Kinder gucke, kann ich mir nicht vorstellen, wie ich bisher ohne sie gelebt habe. Und das wichtigste: als meine Jungen geboren wurden, habe ich zum ersten Mal für 20 Jahre meinen ersten Sohn losgelassen. Psychologisch losgelassen. Irgendwann treffen wir uns und er bleibt sowieso für immer in meinem Herz.   

Und jetzt bin ich die glücklichste Mutter von drei Jungen. Ja, ich bin mehr als überzeugt, die Kinder werden am Himmel verteilt, aber die Hände, die mir meine Kinder vom Himmel übergegeben haben, das waren die Hände von Ksenia Georgijevna. Liebe Frauen, gibt nicht auf, verliert die Hoffnung nicht! Nie. Sucht nach eurem Arzt und alles wird klappen. Ihr findet einen Arzt, durch dessen Hände ihr Kind vom Himmel übergegeben».

Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass die Patienten der ISIDA Klinik, die auf das Problem der Fehlgeburte gestoßen haben, können eine qualifizierte Hilfe in Fachabteilung der Klinik – Zentrum für Behandlung der Fehlgeburte bekommen. Eine kolossale Erfahrung unserer Spezialisten, Verwendung der fortgeschrittenen Technologien und Behandlungsmethoden, sowie Glauben an erfolgreiches Ergebnis -  dank allen diesen Bestandteilen kann ihr langerwartetes Wunder trotz aller Prognosen und Diagnosen zur Welt kommen.